Der lebendige Adventskalender

Alle Tage des Kalenders sind mit wunderbaren Beiträgen bestückt. Wir Treff-Frauen danken allen Teilhabenden für die vielseitigen Beiträge sowie allen Betrachtern. Dabei haben sich alle für uns erhofften Grenzen gesprengt. Über 2220 Besucher konnten wir in der Adventszeit für unsere Fenster verzeichnen. (Stand 25.12.) Mit dem Wissen, dass so viele die Beiträge lesen, erzeugten wir ein wenig ein Gemeinsamkeitsgefühl in der Adventszeit in Neresheim und Gemeinden. Gemeinsam konnten wir Licht in die Herzen bringen.

 

Der Treffpunkt F wünscht allen schöne Weihnachtstage und für das Jahr 2021 eine hoffentlich bessere Zeit.
Nächstes Jahr freuen wir uns wieder auf Live-Fenster-und Türöffnungen! Denn es ist unglaublich, selbst im Hochsommer werden wir gefragt: "Gell, des macht ihr scho wieder!"

 

Herzlichst die Initiatoren Barbara Lang und Susanne Stern und alle TreffpunktF-Frauen und -Männer.

 

P.S. Die Beiträge bleiben hier stehen. Wer es gelöscht haben möchte, soll bitte Kontakt zu Susanne Stern aufnehmen.

1. Dezember 2020

 

Vielen lieben Dank an Familie Müller für das Kerzen anzünden. 

2. Dezember 2020

 Diese schöne Geschichte erreichte uns von Das Kinderkirchenteam von Elchingen

(Rita, Maritna, Tamara, Marita, Madeline) . Vielen Dank dafür.

Die Geschichte des Adventskranzes

Ein Pfarrer aus Hamburg hat den Adventskranz erfunden. Vor nicht ganz 200 Jahren leitete er dort das "Ruhe Haus", ein Heim für bedürftige Kinder. Die Heimkinder konnten - wie alle Kinder - die lange Wartezeit bis Weihnachten kaum aushalten. Da hatte der Pfarrer die zündende Idee: Er nahm ein altes Kutschenrad aus Holz und befestigte Kerzen darauf.

Für die Sonntage nahm er große Kerzen, für die Wochentage des Advents kleine Kerzen. Dann hängte er das kerzengeschmückte Wagenrad an die Decke des Saals, in dem die ganze Hausgemeinschaft betete. An jedem Tag des Advents zündete er eine weitere Kerze an: unter der Woche eine kleine, an den vier Adventssonntagen eine große Kerze. So konnten die Kinder an der Anzahl der Kerzen, die noch nicht brannten, ganz einfach abzählen, wie viele Tage sie noch bis Heiligabend warten mussten. Und jeden Tag wurde es in dem Raum ein wenig heller und wärmer.

Die Kerzen stehen für das Licht, das den Menschen an Weihnachten durch die Geburt Jesu geschenkt wird.

Bald wurde der festliche Kerzenkranz im "Ruhe Haus" zusätzlich mit Tannengrün geschmückt. Von Hamburg aus verbreitete sich der Brauch im ganzen Land.

Da aber nicht in jeder Wohnung für so einen großen Kerzenkranz Platz an der Decke war, wurde die Zahl der Kerzen bald auf vier beschränkt: eine für jeden Sonntag im Advent.

Im "Ruhe Haus" in Hamburg brennt übrigens noch heute ein Adventskranz so groß wie ein Wagenrad mit einer Kerze für jeden Tag des Advents.

3. Dezember 2020

Vielen Dank an Familie Lang und Schiegg für diesen engelhaften Beitrag.

4. Dezember 2020

Carmen erzählt für uns.....

5. Dezember 2020

Danke an Anna-Lena Reimer für diesen Beitrag.

6. Dezember 2020

Danke ans Hans und Georgia fürs Erzählen von der Nikolausgeschichte.

7. Dezember 2020

Danke an Werner Stern für das Gitarrenspiel.

8. Dezember 2020

In der Weihnachtsbäckerei....hier gibt es gleich in mehreren Haushaltungen eine Kleckerei!

9. Dezember 2020

Danke an Mia und Barbara für diese tolle Idee.

10. Dezember 2020

11. Dezember 2020

In dieser Sternenmediation könnt ihr ausgestreckt liegen und alle Viere von euch strecken. Dann atmet hin zum Herz und aus zuerst in den linken Arm, dann linkes Bein, dann rechtes Bein, dann in den rechten Arm und zum Schluß hin zum Scheitel. Du bildest dabei einen Stern, der am Abendhimmel immer mehr zum leuchten kommt. Probiere es einfach aus! Namaste Susanne

12. Dezember 2020

13. Dezember 2020

Familie Schneider hat einen besonderen Adventsweg gestaltet. Es ist zu erleben, wie Maria und Josef jeden Tag ihrem Ziel etwas näher kommen. Vielen Dank für die Zusendung

14. Dezember 2020

Carmen Stumpf erzählt märchenhaft....

15. Dezember 2020

von Kati, Markus und Andi Huska

16. Dezember 2020

Präludium I von J.S. Bach. Gespielt von Alexandra Kaim. Vielen lieben Dank, wie gut, dass du dich nach langer Zeit mal wieder an dein Klavier gesetzt hast.

17. Dezember 2020

18. Dezember 2020

Familie Veit wünscht eine schöne Weihnachtszeit

19. Dezember 2020

Nicole und
Winfried Meyer:
Danke für diese
tolle Bastelanleitung.

 

(schrittweise Beschreibung

siehe unten als download)

Download
Engel aus Holzscheiten - Bastelanleitung
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20. Dezember 2020

Danke an Christina Hauber und Victoria Gräter für ihre cup-Version !

21. Dezember 2020

Als Familie Knautz den
Weihnachtsbaum schmückte,
kam ihr Hase Fritz ins Haus gehoppelt,
um bei der Dekoration zu helfen.

 

Verrückte Zeiten, der Osterhase wartet

auf Weihnachten und wir

alle warten auf normale Zeiten!

 

Hoffentlich bleiben wir gesund.

22. Dezember 2020

Der Weihnachtsbaum findet im Akkord seinen Glanz.
Musik von Friederike Liesche-Starnecker und Anna Lea Schwarz. Johannes Ihle hat gefilmt.

23. Dezember 2020

24. Dezember 2020

Vielen lieben Dank für diese heilige Nacht-Geschichte von Georgia Schwarz. Was für ein Abschluss!

 Alle Veranstaltungen sind abgesagt.    …und trotzdem treffen wir uns täglich.

 

Jeden Tag aufs Neue stehen in der Homepage www.treffpunktf.info
Tagesimpulse, Filme und Gedanken rund um den Advent bereit, die Gemeindemitglieder mit anderen teilen möchten. 

 

Das Wissen, dass dies viele Menschen gemeinsam lesen, soll uns Licht in unsere Zeit bringen und so eine Verbindung schaffen.

 

Wer möchte dabei sein und ein virtuelles Fenster gestalten? Geschichten, Märchen, Flötenvorspiel,..alles ist willkommen.

 

Meldet euch bitte bei den Treff-Frauen:

Barbara Lang 07326/963972

Susanne Stern, contact@sternyoga.de

 

Eure Laternen Barbara und Susanne

 

 

Den Beitrag können Sie uns per email zukommen lassen. Es kann ein kleiner Film sein (ca. 3 Minuten), ein gemaltes Bild, ein tolles Rezept, eine lustige oder besinnliche Weihnachtsgeschichte. Wir werden dies hier veröffentlichen. Filme sind auf der Plattform YouTube hinterlegt. Mit dem Einsenden erklären sie sich bereit, zur Veröffentlichung zuzustimmen. Wir haften nicht für die weitere Verwendung. Allerdings begrenzen wir die Veröffentlichung auf YouTube ein, so dass der Film nur über diesen Link zugänglich ist und nicht allgemein. Gerne löschen wir den Beitrag nach der Aktion (im Februar) wieder heraus, wenn dies gewünscht wird. 

 


Fenster-Impressionen 2019

1. Dezember:

Zusammen mit der Familie Schwarz konnten wir am Adventskranz die erste Kerze entzünden und viele bekannte Adventslieder singen.

 

Georgia erzählte zu der Bedeutung der Kerzen:

Eine Kerze für den Frieden, den wir brauchen, weil der Streit nicht ruht. 

Für den Tag voll Traurigkeiten ein Kerze für den Mut.

Eine Kerze für die Hoffnung gegen Angst und Herzensnot,

wenn Verzagtheit unsren Glauben heimlich zu erschüttern droht.

Eine Kerze, die noch bliebe, als die wichtigste der Welt;

eine Kerze für die Liebe voller Demut aufgestellt,

dass ihr Leuchten den Verirrten für den Rückweg ja nicht fehlt,

weil am Ende nur die Liebe, für den Menschen wirklich zählt.
Elli Michler

 

3. Dezember:

Wohngruppe Samariterstift, Hauptstraße 14

 

Wir wurden auf das Herzlichste begrüßt und konnten einer schönen Geschichte lauschen, bei der es darum ging, die Wärme miteinander zu teilen.

 

 

4. Dezember: 

 

Vielen Dank an das Team der Atempause!

Die Geschichte der heiligen Barbara soll uns ein Beispiel sein für einen starken Glauben.

....und hoffentlich blühen die Barbarazweige am heiligen Abend.

 

 

 

 

 

5. Dezember

Heute fand das Fenster nicht im Freien sondern im Gymnasium statt. Benjamin Zierold beseelten uns mit seinem Spiel.

 

 

 

 

Am 6. Dezember hatte die Außenwohngruppe der Samariterstiftung in der Dominiks-Zimmermann-Straße eingeladen. Ach wie herrlich, bereits an der Straße wurden wir mit Schildern in den Garten zu offenem Feuer gelotst. Der Nikolaus mit Bischofsmidra erzählte uns eine Geschichte, wie oft er mit dem Weihnachtsmann verwechselt wird. Doch die Klugen wissen es doch, eine Verwechslung ist ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Dezember

Barbara Lang mit Klaus Schiegg lädt herzlich ein.

 

Es regnet...und dennoch kommen viele Menschen, um einer Geschichte zu lauschen....

 

 

 

 

 

 

10. Dezember
Danke, liebes Kita-Team,

dass ihr dabei seid.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11. Dezember
Die "Kösingers" singen für uns und

öffnen dafür die Tür der
Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

in Neresheim.

 

Der Adventsjodler berührt alle.

 

12. Dezember:

Petra und Peter Niederer haben in Dorfmerkingen eingeladen.
Die Geschichte vom nicht perfekten Weihnachtsbaum regt zum nachdenken an. Danke.

 

13. Dezember:

Carmen Stumpf hat eingeladen. Bei offenem Feuer erzählt sie Märchen von den 12 Rauhnächten.

Frau Holle belohnt nur den, der uneigennützig hilft und nicht raffgierig ist.

....und sogar ein Baby mit Weihnachtslichtern hat sich auf den Weg gemacht.

 

 

 

 

 

 

14. Dezember

 

Familie Voit zeigt ein Schattenspiel von einem kleinen Tannenbaum.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum....alle singen kräftig mit.

Vielen lieben Dank!

 

 

 

15. Dezember: Christine und Holger Kaim laden ein.

 

Der kleine Sternenengel blinkerte den Menschen einen Abschiedsgruß zu und kletterte zu seinem Himmelplatz zurück. Er war zufrieden. Es gab sie noch immer, die Hoffnung. Und es würde sie auch immer geben….

 

17. Dezember:

Familie Zimmer lädt in die Kürschnergasse ein. Selbst die kleinsten wirken schon mit und teilen Liedblätter aus. Gemeinsam wird gesungen, zugehört und der Querflöte gelauscht. Wie schwierig es doch ist, die Gesichter der Engel zu gestalten erfahren wir und ein kleiner Engel wird uns sogar noch mitgegeben.

Ein Adventsfenster, welches regen Anklang fand und beinahe eine Straßensperrung für die Kürschnergasse bedeutet. 

 

19. Dezember: heute hat die Stadtverwaltung eingeladen. Mit Handschlag begrüßt uns der Bürgermeister. Ein Mädelstrio spielt weihnachtliche Lieder, alle singen mit. Auch mit Punsch lässt sich der Schultes nicht lumpen.

Danach sind alle herzlich ins Stadtkino eingeladen.

 

 

20. Dezember: heute wandert die Laterne nach Dorfmerkingen. Familie Brenner hat eingeladen. Wir singen gemeinsam, was dank Josef wunderbar klappt. Er möchte uns alle für den Exodus-Chor haben. Wir lauschen der Weihnachtsgeschichte. Auch das Bethlehem-Licht ist da, so dass jeder sein Licht daran entzünden kann. Im Weihnachtsstadel ist für uns aufgetischt und man kommt gemütlich zueinander.

 

21. Dezember: Familie Zang und Schmid haben ihren Garten für uns beleuchtet. Feuer brennt, das Fenster erleuchtet herrlich. Auf der Terrasse steht ein Weihnachtsbaum. Zu Trompetenklängen wird "von guten Mächten" gesungen, wir hören eine Geschichte und die Kinder hängen an den Baum die Schildchen mit den Buchstaben A. D. V. E. N. T.  Vielen Dank fürs Dabeisein!
Zum Schluss bekommen wir noch das Rezept für Weihnachten mit auf den Weg: die Wärme soll ins Herz einziehen!

 

23. Dezember: Kathleen und Sepp Braunmiller laden ein. Hier in der Kürschnergasse können wir aufs Christkind warten.....

 

Ein einmaliger Abend: schöne Geschichte und nette Weihnachtslieder. Verstärkung erhielten die Sänger von den Oberkehlnern.j

Ein stimmungsvolles Erlebnis, welches die Geburt einer Tradition war! Weiter so.

 

 

 

Was ist der lebendiger Adventskalender?

 

Bei einem Adventskalender öffnen sich täglich vom 1.-23. Dezember ein Fensterlein. Auch in dieser Aktion soll es so sein. Dabei kann das Fenster ein Fenster, eine Tür oder ein Garagentor sein. Abends um 18 Uhr wird es vom Gastgeber geöffnet. Und so wie man beim Schokikalender nicht weiß, was dahinter ist, weiß man hier nicht, wer vor der Tür steht. Eingeladen ist jeder. Es wird ein Lied gesungen und in Impulstext oder Gedicht oder eine Geschichte erzählt bzw. vorgelesen. Manchmal passt es genau zu dem Tag, wie z.B. dem Barbaratag am 4. Dezember oder den Nikolaustag. Nach etwa einer Viertelstunde darf dann nach Belieben des Gastgebers noch etwas Punsch gereicht werden und eventuell noch eine kleine Knabberei. Alles findet bei jeder Witterung im Freien statt. Eine gelbe Laterne und neue Liederbücher werden dabei von Fensterpate zu Fensterpate weitergereicht. In einem Buch dürfen die Gäste unterschreiben. Dort können die Gastgeber ihre Geschichte einkleben und eventuell auch ein Foto von ihrem Fenster. Auch dies Buch soll bereits am nächsten Tag beim nächsten Fenster sein. Danach gehen die Menschen wieder nachhause.

 

 Der Adventskalender wurde bereits 2006 ins Leben gerufen. Die Idee ist, sich täglich im Advent vor einem Fenster zu treffen und dort einem Impuls zu lauschen. Das Konzept begeisterte und wurde eins zu eins in Neresheim für die Jahre 2006 bis 2009 umgesetzt.

Seit 2018 belebten Barbara Lang und Susanne Stern dies kurzerhand neu.

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen....den Fensterpaten und auch den vielen Besuchern. Wir hoffen, sie konnten jeden Tag etwas mehr spüren, wie es Weihnachten wird.