Der lebendige Adventskalender

 

Der Adventskalender wurde bereits 2006 ins Leben gerufen. Die Idee ist, sich täglich im Advent vor einem Fenster zu treffen und dort einem Impuls zu lauschen. Das Konzept begeisterte und wurde eins zu eins in Neresheim für die Jahre 2006 bis 2009 umgesetzt.

Seit 2018 belebten Barbara Lang und Susanne Stern dies kurzerhand neu.

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen....den Fensterpaten und auch den vielen Besuchern. Wir hoffen, sie konnten jeden Tag etwas mehr spüren, wie es Weihnachten wird.

Eure zwei Laternen: Barbara Lang (07326/963972) und Susanne Stern (contact@sternyoga.de)

 

 

Fenster-Impressionen 2019

1. Dezember:

Zusammen mit der Familie Schwarz konnten wir am Adventskranz die erste Kerze entzünden und viele bekannte Adventslieder singen.

 

Georgia erzählte zu der Bedeutung der Kerzen:

Eine Kerze für den Frieden, den wir brauchen, weil der Streit nicht ruht. 

Für den Tag voll Traurigkeiten ein Kerze für den Mut.

Eine Kerze für die Hoffnung gegen Angst und Herzensnot,

wenn Verzagtheit unsren Glauben heimlich zu erschüttern droht.

Eine Kerze, die noch bliebe, als die wichtigste der Welt;

eine Kerze für die Liebe voller Demut aufgestellt,

dass ihr Leuchten den Verirrten für den Rückweg ja nicht fehlt,

weil am Ende nur die Liebe, für den Menschen wirklich zählt.
Elli Michler

 

3. Dezember:

Wohngruppe Samariterstift, Hauptstraße 14

 

Wir wurden auf das Herzlichste begrüßt und konnten einer schönen Geschichte lauschen, bei der es darum ging, die Wärme miteinander zu teilen.

 

 

4. Dezember: 

 

Vielen Dank an das Team der Atempause!

Die Geschichte der heiligen Barbara soll uns ein Beispiel sein für einen starken Glauben.

....und hoffentlich blühen die Barbarazweige am heiligen Abend.

 

 

 

 

 

5. Dezember

Heute fand das Fenster nicht im Freien sondern im Gymnasium statt. Benjamin Zierold beseelten uns mit seinem Spiel.

 

 

 

 

Am 6. Dezember hatte die Außenwohngruppe der Samariterstiftung in der Dominiks-Zimmermann-Straße eingeladen. Ach wie herrlich, bereits an der Straße wurden wir mit Schildern in den Garten zu offenem Feuer gelotst. Der Nikolaus mit Bischofsmidra erzählte uns eine Geschichte, wie oft er mit dem Weihnachtsmann verwechselt wird. Doch die Klugen wissen es doch, eine Verwechslung ist ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Dezember

Barbara Lang mit Klaus Schiegg lädt herzlich ein.

 

Es regnet...und dennoch kommen viele Menschen, um einer Geschichte zu lauschen....

 

 

 

 

 

 

10. Dezember
Danke, liebes Kita-Team,

dass ihr dabei seid.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11. Dezember
Die "Kösingers" singen für uns und

öffnen dafür die Tür der
Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

in Neresheim.

 

Der Adventsjodler berührt alle.

 

12. Dezember:

Petra und Peter Niederer haben in Dorfmerkingen eingeladen.
Die Geschichte vom nicht perfekten Weihnachtsbaum regt zum nachdenken an. Danke.

 

13. Dezember:

Carmen Stumpf hat eingeladen. Bei offenem Feuer erzählt sie Märchen von den 12 Rauhnächten.

Frau Holle belohnt nur den, der uneigennützig hilft und nicht raffgierig ist.

....und sogar ein Baby mit Weihnachtslichtern hat sich auf den Weg gemacht.

 

 

 

 

 

 

14. Dezember

 

Familie Voit zeigt ein Schattenspiel von einem kleinen Tannenbaum.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum....alle singen kräftig mit.

Vielen lieben Dank!

 

 

 

15. Dezember: Christine und Holger Kaim laden ein.

 

Der kleine Sternenengel blinkerte den Menschen einen Abschiedsgruß zu und kletterte zu seinem Himmelplatz zurück. Er war zufrieden. Es gab sie noch immer, die Hoffnung. Und es würde sie auch immer geben….

 

17. Dezember:

Familie Zimmer lädt in die Kürschnergasse ein. Selbst die kleinsten wirken schon mit und teilen Liedblätter aus. Gemeinsam wird gesungen, zugehört und der Querflöte gelauscht. Wie schwierig es doch ist, die Gesichter der Engel zu gestalten erfahren wir und ein kleiner Engel wird uns sogar noch mitgegeben.

Ein Adventsfenster, welches regen Anklang fand und beinahe eine Straßensperrung für die Kürschnergasse bedeutet. 

 

19. Dezember: heute hat die Stadtverwaltung eingeladen. Mit Handschlag begrüßt uns der Bürgermeister. Ein Mädelstrio spielt weihnachtliche Lieder, alle singen mit. Auch mit Punsch lässt sich der Schultes nicht lumpen.

Danach sind alle herzlich ins Stadtkino eingeladen.

 

 

20. Dezember: heute wandert die Laterne nach Dorfmerkingen. Familie Brenner hat eingeladen. Wir singen gemeinsam, was dank Josef wunderbar klappt. Er möchte uns alle für den Exodus-Chor haben. Wir lauschen der Weihnachtsgeschichte. Auch das Bethlehem-Licht ist da, so dass jeder sein Licht daran entzünden kann. Im Weihnachtsstadel ist für uns aufgetischt und man kommt gemütlich zueinander.

 

21. Dezember: Familie Zang und Schmid haben ihren Garten für uns beleuchtet. Feuer brennt, das Fenster erleuchtet herrlich. Auf der Terrasse steht ein Weihnachtsbaum. Zu Trompetenklängen wird "von guten Mächten" gesungen, wir hören eine Geschichte und die Kinder hängen an den Baum die Schildchen mit den Buchstaben A. D. V. E. N. T.  Vielen Dank fürs Dabeisein!
Zum Schluss bekommen wir noch das Rezept für Weihnachten mit auf den Weg: die Wärme soll ins Herz einziehen!

 

23. Dezember: Kathleen und Sepp Braunmiller laden ein. Hier in der Kürschnergasse können wir aufs Christkind warten.....

 

 

Was ist der lebendiger Adventskalender?

 

Bei einem Adventskalender öffnen sich täglich vom 1.-23. Dezember ein Fensterlein. Auch in dieser Aktion soll es so sein. Dabei kann das Fenster ein Fenster, eine Tür oder ein Garagentor sein. Abends um 18 Uhr wird es vom Gastgeber geöffnet. Und so wie man beim Schokikalender nicht weiß, was dahinter ist, weiß man hier nicht, wer vor der Tür steht. Eingeladen ist jeder. Es wird ein Lied gesungen und in Impulstext oder Gedicht oder eine Geschichte erzählt bzw. vorgelesen. Manchmal passt es genau zu dem Tag, wie z.B. dem Barbaratag am 4. Dezember oder den Nikolaustag. Nach etwa einer Viertelstunde darf dann nach Belieben des Gastgebers noch etwas Punsch gereicht werden und eventuell noch eine kleine Knabberei. Alles findet bei jeder Witterung im Freien statt. Eine gelbe Laterne und neue Liederbücher werden dabei von Fensterpate zu Fensterpate weitergereicht. In einem Buch dürfen die Gäste unterschreiben. Dort können die Gastgeber ihre Geschichte einkleben und eventuell auch ein Foto von ihrem Fenster. Auch dies Buch soll bereits am nächsten Tag beim nächsten Fenster sein. Danach gehen die Menschen wieder nachhause.